Über uns

Zwei Häuser, eine Gemeinschaft

Unser Wohnprojekt verteilt sich auf etwa 400m² Wohnfläche in zwei benachbarten Gebäuden. Auf der Hälfte der Wohnfläche leben wir als Wohngemeinschaft zusammen. Die Bewohner_innen der Wohngemeinschaft teilen große Gemeinschaftsräume, kochen für und miteinander und finanzieren das aus einer gemeinsamen Kasse. Das zweite Haus besteht aus fünf einzelnen Wohneinheiten.

Verbunden sind die Häuser und ihre Bewohner_innen durch unseren Verein Eibajalla e.V. Ziel des Vereins ist es, mittels juristischer und politischer Mittel den Erhalt von preiswertem Wohnraum und die Förderung der Stadtteilkultur unter Berücksichtigung benachteiligter Gruppen der Bevölkerung in Hamburg zu schaffen. Als selbstverwaltetes Projekt nutzen wir die Freiräume, über die wir verfügen, um möglichst vielen Personen einen Lebensraum zu bieten, der vom Druck des wettbewerbsorientierten Hamburger Wohnungsmarktes frei ist.

Neben den vereinsbezogenen, administrativen Aufgaben, die sich die Bewohner_innen beider Häuser teilen, tragen wir auch gemeinsame Verantwortung für die Instandhaltung der Häuser. Die Instandhaltung ist eine der wesentlichen Aufgaben, die mit dem Leben im Projekt verbunden sind. Schon seit der in Eigeninitiative durchgeführten Sanierung der Häuser, die im Jahr 1994 begann, legen wir gemeinsam Hand an: Seien es Kleinigkeiten oder größere Projekte, wie das Ausbessern der Dächer. An der Wartung und den regelmäßig anfallenden Arbeiten Außen und Innen beteiligen sich die Projektbewohner_innen individuell nach ihren Möglichkeiten. Wenn notwendig, beteiligen wir sachkundige Firmen an den anfallenden Maßnahmen. Durch unsere jahrelange Erfahrung mit der Instandhaltung unserer Häuser, kann die Erfüllung dieser Aufgaben auch in Zukunft reibungslos von uns geleistet werden.

Außerdem teilen Bewohner_innen des Projekts tägliche Aufgaben, wie beispielsweise die Betreuung der gerade hinzugekommenen kleinsten Projektmitglieder. Ein seit langem etabliertes Unterstützungsangebot unseres Projekts ist die Hilfe bei Amtsangelegenheiten, insbesondere bei der Überwindung sprachlicher Barrieren. Entscheidungen zu Fragen der Selbstverwaltung fällen wir basisdemokratisch auf regelmäßigen Sitzungen mit allen Projektbewohner_innen. Dies ermöglicht es allen, sich in die Entscheidungsfindung einzubringen und so das Projekt nach ihren Vorstellungen zu gestalten.

Weiterlesen: