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Umringt von Beerdigungsinstituten und Grabsteinmetzen liegt direkt am Ohlsdorfer Friedhof ein lebendiges Wohnprojekt. Unser Projekt bietet 17 Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedenster Herkunft einen gemeinschaftlichen Wohnraum und Freiräume für alternative Lebensweisen außerhalb der Hamburger Szeneviertel. Verbunden sind die Häuser und ihre Bewohner_innen durch unseren Verein Eibajalla e.V., der uns die Struktur für unser gemeinschaftliches Projekt bietet. Ziel des Vereins ist es, preiswerten Wohnraum zu erhalten und eine Stadtteilkultur unter Berücksichtigung benachteiligter Gruppen der Bevölkerung in Hamburg zu fördern.
Weiterlesen: Über uns

Im Zuge wohnungspolitischer Auseinandersetzungen stellte die Stadt Hamburg Eibajalla e.V. 1993 zwei sanierungsbedürftige Häuser zur Verfügung. Die zwei benachbarten Gebäude wurden in Eigenleistung saniert und nach Vereinsplänen umgebaut. Seither verwaltet die Hausgemeinschaft das Wohnprojekt eigenständig auf der Grundlage eines Nutzungsvertrages und organisiert die Instandhaltung mithilfe von Eigenleistungen der Bewohner_innen.
Weiterlesen: Geschichte 

Um dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu sichern und eine spätere Reprivatisierung zu vermeiden, planen wir die Häuser nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats zu übernehmen und uns diesem anzuschließen. Die Stadt Hamburg lehnte unsere Kaufanfrage Anfang 2015 jedoch ab und beabsichtigte uns und weitere Wohnprojekte stattdessen an das Wohnungsbauunternehmen SAGA zu verkaufen. Nach Protesten konnte ein Verkauf, der viele Nachteile für die Hausgemeinschaften gehabt hätte, abgewendet werden. Gegenwärtig (2016) befinden wir uns in Verhandlungen mit der Stadt, um unser Projekt langfristig zu erhalten.

Wohnprojekt Fuhlsbüttler Straße
Eibajalla e.V.